Das Exposé ist Ihr Fahrplan vor dem eigentlichen Schreiben — und an vielen Hochschulen Voraussetzung für die Anmeldung der Abschlussarbeit. So bauen Sie es richtig auf.
Ein Exposé ist ein Planungsdokument, das Sie vor Beginn Ihrer Abschlussarbeit einreichen. Es zeigt Ihrer Betreuung, was Sie vorhaben, wie Sie methodisch vorgehen wollen, und ob Ihr Plan im vorgegebenen Zeitrahmen realistisch ist. An vielen Hochschulen ist es formale Voraussetzung für die Anmeldung — selbst wenn nicht, lohnt sich der Aufwand: Er zwingt Sie, Ihr Thema systematisch zu durchdenken, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen.
Warum ist das Thema relevant, und woher kommt Ihr Erkenntnisinteresse?
Klar, fokussiert und mit den geplanten Mitteln tatsächlich beantwortbar.
Was ist zum Thema bereits bekannt? Wo setzt Ihre Arbeit an?
Wie wollen Sie die Forschungsfrage beantworten — welche Methode, welche Daten?
Ein erster Überblick über Kapitelstruktur und geplante Seitenzahlen.
Meilensteine von der Literaturrecherche bis zur Abgabe — mit realistischem Puffer.
Die wichtigsten bereits recherchierten Quellen, auf denen Sie aufbauen.
Ist ein Exposé immer verpflichtend?
Nicht überall, aber an vielen Hochschulen Voraussetzung für die Anmeldung der Abschlussarbeit. Prüfen Sie Ihre Prüfungsordnung.
Kann sich mein Exposé später noch ändern?
Ja, das ist normal. Ein Exposé ist eine Arbeitsgrundlage, keine endgültige Festlegung.
Wie lang sollte das Exposé für eine Hausarbeit sein?
Deutlich kürzer als bei einer Abschlussarbeit — meist reicht ein knapper Abriss von ein bis zwei Seiten mit Arbeitstitel, Fragestellung und grobem Aufbau.
Was, wenn meine Methodik sich noch nicht endgültig festlegen lässt?
Beschreiben Sie die wahrscheinlichste Vorgehensweise und benennen Sie offene Fragen transparent — das ist üblich und wird nicht negativ bewertet.
Wir helfen bei der Eingrenzung Ihrer Forschungsfrage, der Methodenwahl und der Ausarbeitung eines überzeugenden Exposés.
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